
Die Erfolgsgeschichte von PAUL begann 1925, als Max Paul im Haus seines Vaters in Dürmentingen eine mechanische Werkstätte einrichtete. Zusätzlich betrieb er eine Strohseil- und Seegras-Spinnerei, einen Fahrrad- und Nähmaschinenhandel und die Waschküche der Gemeinde. Hier begann er auch mit der Produktion von Spezialmaschinen für die Herstellung von Peitschen. Max Paul war Firmengründer und Geschäftsführer von 1925 bis 1960.




Nach dem Zweiten Weltkrieg traten seine beiden Söhne Berthold und Odilo Paul in die Firma ein. Gemeinsam entwickelten und bauten sie 1948 die erste Doppelbesäumkreissäge, die sofort zu einem Erfolg wurde.



Die 50er Jahre standen im Zeichen der Expansion. Anfang der 50er Jahre wurde das Produktionsprogramm um weitere Holzbearbeitungsmaschinen erweitert.





Erste Geräte und Anlagen zur Herstellung von Spannbeton werden gebaut. Die Zweite Produktsparte Spannbeton-Technik wurde somit geboren.



1959 lieferte PAUL die erste Eindrahtspannpresse für die Produktion von hp-Schalen mit der damals revolutionären Zwei-Kopf-Bedienung und legte mit dieser Entwicklung den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft.


1965 beschäftigt PAUL 120 Mitarbeiter auf einer Produktionsfläche von 4500 qm. Im Bereich Spannbeton wurde im Jahre 1960 das Spannverfahren TENSA SM entwickelt. 1970 wurde die erste Bündelspannpresse TENSA M gebaut.



Die erste Untertischkappsäge wurde 1966 gebaut. 1970 folgte dann die Fertigstellung der schweren Doppelbesäumkreissäge Modell S1200.


PAUL vergrößerte beständig sein Werksgelände in Dürmentingen und verlagerte Mitte der 70er Jahre einen Teil der Produktion nach Riedlingen, wo bis heute gefertigt wird. Im Jahre 1975 arbeiten in beiden Werken 180 Mitarbeiter auf einer Produktionsfläche von insgesamt 11500 qm.


1982 wurde die erste Spannpresse für Schrägseilbrücken entwickelt. Ebenfalls begann in diesem Jahr der Siegeszug der erfolgreichen Kappanlage Modellreihe 12. Beide Werke beschäftigen im Jahre 1985 nunmehr 210 Mitarbeiter auf einer Produktionsfläche von 17500 qm.






Im Jahre 1995 beträgt die Mitarbeiterzahl in beiden Werken 245. Es wird auf einer Produktionsfläche von 21000 qm gefertigt



Seit 1997 engagiert sich PAUL mit der eigens entwickelten Spanntechnik beim Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden. Die Frauenkirche wurde am 30.10.2005 mit einer festlichen Weihe der Öffentlichkeit übergeben [mehr].

Die Automatisierung nimmt immer weiter ihren Lauf. Im Jahre 1998 wurden Spannroboter zur Fertigung von Eisenbahnschwellen entwickelt.



Ein neues Maschinenkonzept "PushCut" wurde entwickelt. Hier wird das Holz nicht mehr mit Walzen transportiert, sondern mit einem Schieber auf Position gebracht. Vorteile sind: besonders hohe Genauigkeit - paketweiser Zuschnitt - günstiger Preis - einfache Bedienung auch bei sehr kleinen Stückzahlen.


In den 90er Jahren zeigte sich, dass das Stammwerk in Dürmentingen nicht mehr ausreichte, um den Ansprüchen des Marktes in geeigneter Form begegnen zu können. Deshalb erkannte PAUL die Zeichen und begann 1999 mit dem Bau eines neuen Werkes im Industriegebiet in Dürmentingen.




Die Firma PAUL feiert ihr 75-jähriges Firmenjubiläum. Werner Paul, geschäftsführender Gesellschafter erhält von IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle die Jubiläumsurkunde der IHK Ulm anlässlich dieses Jubiläums.
Die Jubiläumsfeier findet im Stammwerk in Dürmentingen mit geladenen Gästen und Mitarbeitern statt [mehr].



Das neue Design der CNC-Optimierungskappanlage Push_Cut_CX wurde im Sommer 2002 fertiggestellt. Die Kappanlage löst das bisherige Modell PushCut ab.


Diplom-Wirtschaftsingenieur Werner Paul, Geschäftsführer der Paul Maschinenfabrik in Dürmentingen, hat von Landeswirtschaftsminister Walter Döring für sein Unternehmen die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg am 03.12.2002 entgegengenommen.
Der Wirtschaftsminister verleiht die Medaille in Anerkennung herausragender beruflicher oder unternehmerischer Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die Wirtschaft des Landes. "Den größten Beitrag für das innovative Klima und die im Ländervergleich guten wirtschaftlichen Erfolge unseres Landes haben Unternehmerpersönlichkeiten wie die Träger der Wirtschaftsmedaille geleistet. Die geehrten Unternehmer haben in der Vergangenheit Mut, Verantwortungsbewusstsein und Risikobereitschaft bewiesen", lobte der Minister in seiner Laudatio.


Die CNC-Optimierungskappanlage Modell 14 erhält ein neues Design und wird fortan unter dem Namen C14 weiter erfolgreich vermarktet.
Auf die Anforderungen der globalen Vernetzung reagiert PAUL mit einer neuen Steuerungsgeneration MAXI 5. Sie läuft unter dem Betriebssystem LINUX. Ein neues EDV-Zeitalter beginnt.



Senior-Geschäftsführer Odilo Paul verstarb am 24.03.2004 an seiner langjährigen Krankheit.
Die Firma produziert mit einem jährlichen Umsatz von 23 Mio. EUR und einer konstanten Mitarbeiterzahl von 260.


In der Spannbeton-Technik werden die ersten Versuche mit dem Material CFK (Carbon-Faserverstärkter Kunststoff) durchgeführt. CFK wird nicht nur als Spannmaterial eingesetzt, sondern auch für den Bau der Bündelspannpressen verwendet. Das Material kann mit wenig Gewicht viel Kraft übertragen und korrodiert nicht. Eine Innovation in der Spannbeton-Technik wurde erschaffen.



Am 24.03.2006 fand der Festakt zur Gründung der Odilo-Paul-Stiftung statt. Die Stiftung kümmert sich um das Wohl der Menschen, die in der Gemeinde Dürmentingen leben.
Die Spannbeton-Abteilung setzte erstmals das Material CFK erfolgreich an einer Hochstraße in Kuala Lumpur (Malaysia) ein.



Neue Werbeanzeigenkampagne der Abteilung Holz: Die alten Werbemotive mit den Sportlern wird abgelöst. Auf den neuen Anzeigen ist zukünftig das Produkt "Holz" zu sehen und wie es mit Paul Kreissäge-Maschinen verarbeitet werden kann.



Die Modellreihe 11 wird überarbeitet und von nun an als Modellreihe C11 verkauft. Das Design orientiert sich am geradlinigen Bauhaus-Stil. Neu in die Familie der Kappsägen kommt die Modellreihe RAPID, die mit ihrer hohen Kappgeschwindigkeit eine Lösung für größtmöglichen Durchsatz bieten soll. Mit dem PAUL Wood Vision Scanner bietet PAUL eine eigene Lösung für den preiswerten Einstieg in die Scannertechnologie. Das Gehäuse, optisch passend zur Kappstation, kann auch mit Scannern anderer Hersteller ausgestattet werden.


Die Erweiterung des Stammwerkes in Dürmentingen wird fertig gestellt. Zukünftig wird auf einer Fläche von insgesamt 37.000 qm produziert. Durch den Umzug der Lehrwerkstatt und Produktionsabteilungen aus anderen Hallen und Werken werden dort Platzprobleme gelöst. Beim Neubau begibt sich PAUL auf Neuland und erstellt seine eigene Steuerungstechnik für die Heizungsanlage.

