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19.12.2014

Produktsortiment zum Spannen von Stufenankern erweitert



Variante 1: Bauwerkseitige Ankerplatte für z.B. Vier Litzen (1), Keileinpressplatte mit Gehäuse (2), Umlenkplatte (3), Abstützstuhl für vier Litzen (4), Schnellkupplung (5), Vier Spannpressen TENSA SM 240 kN (6) und Verdrehsicherung mit integriertem Lineal (7). Optional kann ein Einpresszylinder zwischen (2) und (3) eingesetzt werden.


Variante 2: Bauwerkseitige Ankerplatte für z.B. Vier Litzen, Keileinpressplatte mit Gehäuse (2), Umlenkplatte (3), außenliegende Pressenklemme (4), Abstützstuhl für vier Litzen (5), Schnellkupplung (6), Vier Spannpressen GEO 240 kN (7), und Verdrehsicherung mit integriertem Lineal (8). Optional kann ein Einpresszylinder zwischen (2) und (3) eingesetzt werden.


An der Schnittdarstellung ist die spezielle Bauform der Spannpressen mit außenliegenden Pressenklemmen deutlich zu sehen.

Stufenanker sind eine spezielle Form der Verpressanker. Beide Typen finden als Erdanker in verschiedenen Bereichen Anwendung, wenn es beispielsweise darum geht Wände oder Tunneldecken gegen das Erdreich zu spannen. Sie unterscheiden sich dadurch, dass die einzelnen Litzen eines Stufenankers nicht die gleichen, sondern unterschiedliche Längen haben. Der Lastübertragungsbereich der einzelnen Litzen liegt gestaffelt hintereinander im Erdreich, was für eine gleichmäßigere Lasteintragung in den Untergrund sorgt. Ist das Erdreich für einen Standard-Verpressanker nicht mehr ausreichend tragfähig, kommen Stufenanker zum Einsatz.

Oft werden Stufenanker in der Praxis mit Eindrahtspannpressen gespannt, wodurch die gleiche Spannkraft in den einzelnen Litzen sichergestellt wird. Alternative Verfahren mit Bündelspannpressen haben unterschiedliche Spannungen, das gleichzeitige Auffädeln der Litzen und die aufwendige Anpassung der Presse auf unterschiedliche Ankertypen zum Nachteil.

Die Paul Maschinenfabrik, Experte der Spannbeton-Technik, hat bereits in der Vergangenheit erfolgreich Erfahrungen mit Stufenspannpressen gemacht, das Verfahren optimiert und bietet nun zwei Varianten von Stufenspannpressen an. Bei Beiden wird ein spezieller Abstützstuhl mit einzeln aufgesetzten Spannpressen verwendet, die hydraulisch miteinander verbunden sind. Dieses Verfahren bietet folgende Vorteile:

  • Austauschbarkeit: Identische Einzelspannpressen können modular mit Abstützstühlen für 4 bis 7 Litzen (oder mehr) kombiniert werden. Bei Ankern mit unterschiedlichen Litzenanordnungen (Bohrbild) oder -anzahl sind nur die Wechselteile im Abstützstuhl zu ersetzen. Verwendung vergleichsweise einfacher und leichter Spannpressen die z.B. für Wartungsarbeiten leicht ausgetauscht werden können.
  • Einfache Montage: Aufsetzen des Abstützstuhles auf den Anker, Auffädeln der einzelnen Spannpressen auf die Litze.
  • Fixierung: Die Einzelspannpressen sind durch Schnellkupplungen mit dem Abstützstuhl verbunden, dadurch wird ein Abheben einzelner Pressen beim Prüfzyklus verhindert.
  • Verringerung des Keilschlupfes: Optional ist der Einsatz eines Einpresszylinders (Einpresskraft 120 kN, Hub 20 mm, Länge 150 mm) zur hydraulischen Keileinpressung möglich. Dieser wird bereits erfolgreich in anderen Anwendungen eingesetzt.
  • Kontrolle des Spannweges: Optische Kontrolle des Spannweges an jeder Spannpresse über ein integriertes Lineal. Ein elektronisches Wegmesssystem ist optional möglich.
  • Maximale Spannkraft: 240 kN, optimal für Litze 0,6“. Litzenschonende Umlenkung von 6°.


Variante 1

Variante 1 besteht aus einem speziellen Abstützstuhl und kommt mit langjährig erprobten Spannpressen vom Typ TENSA SM 240 kN zum Einsatz. Diese Version wurde in der Vergangenheit bereits eingesetzt, nun optimiert und bietet folgende Vorteile:

  • Einsatz von weitverbreiteten und sehr robusten Standardspannpressen des Typs TENSA SM 240 KN
  • Äußerst wirtschaftliche Lösung durch die Verwendungsmöglichkeit der TENSA SM in anderen Bereichen
  • Umbau vorhandener TENSA SM möglich
  • Hub: Wahlweise 100/200/300 oder 500 mm
  • Automatisches Aufstoßen der Pressenklemmen beim Erreichen der vorderen Endlage
  • Max. Betriebsdruck: 520 bar
  • Marktüblicher Litzenüberstand: min. 650 mm (bei 4 Litzen)


Variante 2

Bei Variante 2 kommen, speziell für diesen Zweck, optimierte Spannpressen zum Einsatz. Sie verfügen über eine außenliegende Pressenklemme. Die Pressenklemme kann dadurch näher an die bauwerkseitigen Ankerplatte rücken. Der erforderliche Litzenüberstand wird somit um 30% verringert. Die Vorteile sind:

  • Minimaler Litzenüberstand von 400 mm (bei 4 Litzen) durch vorgelagerte Pressenklemmen
  • Um 30 % leichtere Spannpressen als vergleichbare TENSA SM
  • Hub: 300 mm
  • Max. Betriebsdruck: 700 bar




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