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08.04.2016

SCANNEN, KAPPEN, STAPELN, …



Von dieser Kappsäge vom Typ RAPID sind in der Anlage vier Stück verbaut.


Paul Stapelautomaten übernehmen das Aufstapeln der Ware.


Die Aufstellungszeichnung zeigt die Komplexität der Anlage, die aus zwei Kapplinien (oben und unten) mit jeweils einem Paul Wood Scanning System, zwei Kappanlagen vom Typ RAPID und einer Sortieranlage besteht.

Fruit Growers Supply Company, mit Sitz in Kalifornien, gehört zum Sunkist Konzern. Seit über 100 Jahren werden bei FGS Kisten und Verpackungen für die unterschiedlichsten Bereiche produziert. Außer in Kalifornien befinden sich weitere Werke in Washington, Oregon und Arizona. Neben den Produkten aus Holz werden auch Verpackungen aus Karton produziert. Die Rohstoffe zur Herstellung und Produktion der Holzprodukte kommen aus nachhaltiger und zertifizierter Forstwirtschaft.

In der modernen Holzverarbeitung werden in zunehmendem Maße vollautomatische Hochleistungslinien schon im Rohholzzuschnitt eingesetzt. Hierbei bildet ein vorgeschalteter Scanner einen wesentlichen Bestandteil des Gesamtsystems. Die optische Fehlererkennung erfasst mit enormer Geschwindigkeit die relevanten Holzmerkmale auf allen vier Seiten und erzeugt daraus eine optimale Längenkombination mit minimalstem Abfall. Ohne solche automatischen Erkennungssysteme wären die Zuschnittleistungen der Komplettanlagen unvorstellbar. Dabei werden auch an die Steuerungstechnik höchste Ansprüche gestellt.

Im Zuge der Produktionserweiterung und zur Steigerung der Wertschöpfung entschied sich FGS zum Kauf von zwei RAPID_SCAN_DUO mit sechs Stapelsystemen. Für die Entwicklungsabteilung von Paul im Bereich Kappen war dies eine sehr interessante Herausforderung. Neben unterschiedlicher Werkstücklängen und – breiten sollten auch gemischte Werkstückdicken mit maximaler Leistung bearbeitet werden können.

Die auf dem Rundholzplatz vorsortierten Stämme gelangen zunächst in ein Messsystem, das die optimale Lage zum Auftrennen ermittelt. Nach dem Eindrehen erfolgt der Transport in eine Spanerlinie, die aus der sägefrischen Ware die Werkstücke für die Kappsysteme erzeugt. Ein großzügig ausgelegter Querpuffer verteilt die Lamellen auf zwei Beschickungssysteme welche die Bretter vor der automatischen Fehlererkennung vereinzeln. Um die Anforderungen des Kunden zu erfüllen, beträgt die  Vorschubgeschwindigkeit des Scanners etwa 300 m/min. bzw. 5 m/sec. Eine Kappstation vom Modell RAPID wäre in der Lage ein Werkstück von 4,88 m und 5 Schnitten in 3,2 Sekunden zu verarbeiten. Infolgedessen ergibt sich eine Leistung von 91,8 m/min. bzw. 36.700 lfm. pro Schicht. Da das gesamte Kappsystem aus zwei Scannern und vier RAPID besteht, beträgt somit die maximale theoretische Leistung etwa  146,8 km pro Schicht.

Das PAUL Wood Scanning System erkennt auf allen vier Seiten der Werkstücke sämtliche geometrischen Abweichungen und Holzmerkmale. Dies gewährleistet eine Maximierung der Wertschöpfung bei größtmöglicher Leistung. Mit Hilfe der benutzerfreundlichen Software werden Systemeinstellungen sehr einfach verändert sowie die zu erkennenden Fehlerstellen definiert. Statistische Daten geben Auskunft über den Produktionsverlauf  und geben einen vollständigen Überblick der zu verarbeitenden Ware. Alle Defekte werden - abhängig von Länge, Breite, Durchmesser, Fläche, Position in Längs- bzw. Querrichtung - voneinander unterschieden. Abhängig von der Art und Position der Defekte können entsprechende Optimierungskriterien definiert werden. Das System ermöglicht die Definition von „Produkten“, abhängig von Breite, Länge, Qualität, Preis, Stückzahl und weiteren Kriterien. Die Informationen wie Position der Schnitte, Qualität, Länge, Markierung, Boxenzuordnung u. ä. werden für jedes Stück an das Kappsystem übertragen.

Mit sechs Vorschubrollen, die das Holz  von oben und unten transportieren, wird eine präzise Längengenauigkeit auch bei groben Holzqualitäten und schwierigen Werkstücken gewährleistet. Durch den Schnitt von oben mit zwei Sägeblättern werden Abfallteile störungsfrei entsorgt und Stillstände durch Verklemmungen eliminiert. Die robuste Bauweise und Verwendung von Standardteilen macht diese Hochleistungsmaschine zu einer wirtschaftlichen Investition.

Im Anschluss an den Kappvorgang werden die einzelnen Längenabschnitte besprüht, um sie vor einer möglichen Schimmelbildung zu schützen. Mit insgesamt sechs Stapelautomaten werden die vom Kunden gewünschten Stapel einschließlich Stapelleisten vollautomatsich erzeugt und an einem zentralen Übergabepunkt für den Weitertransport zur Verfügung gestellt. Etwa alle 40 Sekunden kann ein vollständiger Stapel übergeben und abtransportiert werden.





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